To-do: Innere Arbeit


»Ich habe das schon alles gemacht. Ich habe bereits Glaubenssätze bearbeitet, Geschichten aufgelöst und Traumata geheilt.« Dieser Satz fiel mehrmals im LIVE, welches ich vor kurzem auf Instagram gegeben habe, während ich davon sprach die innere Arbeit zu tun, die nötig ist, um die Beziehung in dein Leben zu ziehen, die du dir wünschst…⠀


Wenn du auch der Meinung bist, du hättest deine innere Arbeit bereits erledigt, (ganz egal, um welches Thema es dabei geht), dann stell dir einfach mal die folgenden Fragen…

Bin ich da, wo ich sein möchte?

Erlebe ich das, was ich erleben möchte?

Fühle ich, was ich fühlen möchte?

Lautet deine Antwort, Ja? Glückwunsch! Lautet sie, Nein? Nun, dann ist deine innere Arbeit noch nicht beendet — wenn sie das überhaupt jemals ist…

Innere Arbeit darf kein weiterer Punkt auf deiner wahrscheinlich eh schon viel zu langen To-do-Liste sein, denn sie ist nichts, was wir irgendwann abhaken oder von unserer Liste streichen können.

Innere Arbeit ist ein Weg.

Wenn du Gedanken, wie »Ich will damit endlich fertig werden« oder »Ich will das einfach abhaken« in dir trägst und mit dieser Haltung und Energie an die ganze Sache herangehst, dann wird dir kaum etwas den gewünschten Erfolg bringen und du wirst mit dem, was du unternimmst, nicht besonders weit kommen. Wieso nicht?

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Weil du den eigentlichen Sinn und Zweck aus den Augen verloren hast. Es geht nicht um das von dir gesetzte Ziel — zumindest nicht nur. Natürlich treibt es uns an und natürlich dürfen wir feiern, wenn wir es erreicht haben.

Doch wobei es vor allem auf dieser Reise geht, ist der Mensch, zu dem du auf dem Weg dorthin geworden bist. Es geht darum zu lernen, zu wachsen und dich weiter-zu-entwickeln — um irgendwann die Person zu sein, die im Einklang mit all dem ist, was du dir wünschst.

Vergiss das nicht.


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